Presence-Based Leadership
Präsenzbasierte Führung - Mut zum Unbekannten - immer wieder!
Presence-Based Leadership ist für mich DER Schlüssel, um wirklich mit beiden Beinen im Leben zu stehen, um mich in der heutigen ach so unsicheren und komplexen Welt bewegen zu können.
Mich immer und immer wieder von neuem dem gegenwärtigen Moment zu öffnen statt mich von den unzähligen überflutenden Angeboten der Welt ablenken zu lassen, das bringt mich in die Präsenz.
Im gegenwärtigen Moment bin ich offen für alle inneren und äusseren Wahrnehmungen.
Das Geheimnis besteht darin, mich nicht mit meinen Gedanken zu kontrollieren, sondern meine mentale Kraft dafür zu verwenden, die offene Wahrnehmung zu stärken. Damit ebene ich den Weg zu tiefer Weisheit, zu Intuition und Kreativität. Und es macht mich lebendig – immer wieder.
Was verstehe ich unter Presence-Based Leaderhip?
- Coach und Klient:in treten in einen gemeinsamen Transformationsraum, in welchem zählt, was im Hier und Jetzt bei beiden und zwischen beiden lebendig ist.
- Wir vertrauen ganz darauf, dass alles, was sich in und zwischen uns gerade an inneren und äusseren Signalen zeigt, von Bedeutung ist und sich praktisch von selbst seinen Weg bahnt.
- D.h. im achtsamen Begegnen bringen beide ein, was gerade am lebendigsten ist und was sie jeweils als Resonanz voneinander wahrnehmen.
- Häufig mag am Anfang eine Art Absicht / Wunsch / Anliegen / Thema stehen. Wir vertrauen darauf, dass dieses Thema auf geheimnisvolle Weise im Hintergrund wirkt und bleiben ungeachtet dieses Themas stets bei dem, was sich auf allen Wahrnehmungsebenen in und zwischen uns zeigen will.
- Beide sind bereit, sich vermeintlich ziellos in noch nicht erschlossenes Neuland zu begeben.
- Der transformative Prozess entfaltet sich quasi von alleine und gewinnt dadurch umso mehr an Kraft und Wirkung.
- Deshalb stelle ich auch keinerlei Coachingfragen, und seien sie noch so wirkungsvoll! Hingegen können bei beiden aus dem Moment Fragen auftauchen, die einer genuinen Neugierde entspringen. (Das ist wohl der offensichtlichste Unterschied zum Coaching.)
- Weil hier die herkömmlichen Grenzen und Rollen von Coach und Klient:in scheinbar verschwimmen, ist dieser Ansatz umso anspruchsvoller und erfordert viel Know-how und Erfahrung.
- Dabei spreche ich von fundiertem theoretischem Wissen, von Methodenwissen, von meiner ganzen Lebenserfahrung, von meiner Erfahrung als Coach und als fortwährend dazu Lernender. Deshalb: Presence-Based Leadership ist eine Kunst, nicht eine Methode.
Ist Presence-Based Leadership systemisch? lösungsorientiert? ressourcenorientiert? zielorientiert? körperorientiert? prozessorientiert? verhaltensorientiert? … NEIN! Viele mehr ist Presence-Based Leadership die Kunst hier und jetzt gemeinsam gleichzeitig im Innenraum und im Zwischenraum durch noch unbekanntes Territorium zu navigieren.
Natürlich stützt sich Presence-Based Leadership implizit auf viele bewährte und wirkungsvolle Methoden ab, wendet aber keine davon explizit an. Aber die grosse Kunst ist es, Zugang zu erhalten zu jener umfassenden inneren Weisheit, die sich dem linearen und zielorientierten Denken entzieht. Die innere Weisheit beinhaltet jene Komplexität, die uns erlaubt, in der äusseren Komplexität (jene unseres Kontextes) zu bewegen. Deshalb ist die innere Weisheit um ein vielfaches mächtiger als unser kontrolliertes Denken. Leider haben wir es ziemlich verlernt, auf sie zu hören.
Ich kann hier noch so viel versuchen, die Presence-Based Leadership zu beschreiben. Wirklich kennenlernen kann man sie nur, wenn man sie im Moment erlebt.
Siehe auch den Blogbeitrag zu Presence-Based Leadership sowie meinen Artikel auf LinkedIn.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann beantworte ich Ihnen gerne Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.